GEGEN DAS VERGESSEN

Die Projektgruppe „Stolpersteine für Lübbenau“ war am 29. November 2017 in der Lübbenauer Altstadt unterwegs. Anlässlich des 75. Sterbetags von Beatrice Ledermann am 27. November 1942 besuchten wir den Verlegungsort der Stolpersteine. Die Exkursion diente als Erinnerungszeichen für die Lübbenauer Geschäftsfrau, damit ihr Schicksal nicht in Vergessenheit gerät. Dort angekommen, säuberten wir zunächst die Gedenksteine für die beiden jüdischen Opfer des Nationalsozialismus. Zuerst gedachten wir des Lübbenauer Tierarztes Max Plessner, indem wir zwei weiße Rosen niederlegten. Überraschenderweise begegnete uns Herr Claudius, der Max Plessner als Kind noch kennenlernen durfte. Jedoch kann er sich nicht mehr genau an Max Plessner erinnern, da er damals noch zu jung war. Außerdem wünschte er uns noch viel Erfolg bei der weiteren Recherche. Nachdem wir uns von Herrn Claudius verabschiedet hatten, liefen wir zum Stolperstein für Beatrice Ledermann. Jeder legte eine weiße Rose neben den Gedenkstein. Frau Pohler berichtete währenddessen von der damaligen Zeit und den herrschenden Umständen, aber auch von den Verlegungen der Stolpersteine 2014 und 2015. Die Fotostudiobesitzerin Frau Arndt unterstützte tatkräftig die Verlegung des Steines für Frau Ledermann, da sich ihr heutiges Wohnhaus am alten Wohnort der Jüdin befindet. Bevor wir den Rückweg antraten, stellten wir uns auch ihr noch vor.

Patrick Güttler, Martin Brauer

 

 

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