Zwei Jahre spannender Recherche gehen zu Ende …

Wir haben uns in den letzten zwei Jahren dem Projekt „ Stolpersteine für Lübbenau“ gewidmet. Allerdings neigt sich nun auch unsere Schulzeit dem Ende zu, denn das Abitur steht vor der Tür.  Andererseits haben wir auch einige spannende und bahnbrechende Entdeckungen in den Berliner Archiven gemacht. Wir haben ergründet, wer Ernestina Gallardo war. Sie ist eine Nichte von Beatrice Lederman. In den letzten Wochen stellte sich auch heraus, dass Beatrice Ledermann neben Anna Ledermann noch zwei weitere Schwestern hatte, die wie Ernestina Gallardo in Berlin lebten. Beatrice Ledermann und Max Plessner sind nun auch im Gedenkbuch des Bundesarchives verzeichnet. Dies lag unseren Vorgängern am Herzen.

Unser Ziel, Grabsteine für Beatrice Ledermann und Max Plessner an ihren Begräbnisstellen auf dem alten Friedhof in Lübbenau aufzustellen, konnten wir leider nicht umsetzen, weil nachträglich keine Grabsteine aufgestellt werden dürfen. Aber es gibt vielleicht eine neue Projektgruppengeneration, die sich des Themas wieder annimmt und es schafft, Gedenktafeln für die beiden zu platzieren. Obwohl wir nun wissen, wer Ernestina Gallardo war, konnten wir leider ihre Biografie noch nicht bis ins kleinste Detail aus den Akten in Erfahrung bringen. Diese und zukünftige Aufgaben übertragen wir der nächsten Projektgruppe. Im Zusammenhang mit Ernestina Gallardo sind wir auf den Namen Carlota del Monta gestoßen und möchten wissen, um wen es sich hierbei handelt.

Wir wären sehr dankbar, wenn sich eine neue „Stolpersteingeneration“ findet, denn dieses regionale Thema darf einfach nicht in Vergessenheit geraten. Es stellt einen wichtigen Teil in unserer Heimatgeschichte dar.

Unser Dank gilt:

Jonas Drabow, der ein Jahr in unserer Gruppe mitgearbeitet hat,

Herrn Pfarrer Andreas Döhle, der unsere Recherchen tatkräftig unterstützte,

Herrn Joachim Liedtke, der uns stets zur Seite stand,

Familie Seeliger, der wir in Herzlichkeit verbunden sind,

Frau Babara Schieb, die als Leiterin der Gedenkstätte „Stille Helden“ in Berlin wichtige Spuren legte,

Herrn Stephan Zakow, der uns als Leiter der Entschädigungsbehörde für die Opfer des Nationalsozialismus in Berlin Einblick in die Akten gewährte,

der Schulleitung, die unsere Fachexkursionen wohlwollend genehmigte,

Herrn Helmut Wenzel, der als Bürgermeister der Stadt Lübbenau/Spreewald immer hinter unserem Projekt stand,

Herrn Florian Schöning, der als Initiator des Projektes auch unsere Präsenz auf der Schulhomepage ermöglichte

und natürlich unserer Geschichtslehrerin

Frau StRin Antje Pohler, die uns zu Beginn der 11.Klasse den Vorschlag zur Weiterführung des Projektes unterbreitet und uns dann während der 2 Jahre kompetent begleitet, unterstützt und angeleitet hat.

Helen Bernhardt, Til Herrmann, Carlo Bückert, Henry Kerstan, Anne-Lena Rössel, Antonia Sergel, Hannes Slowik, Michelle Vadászi, Richard Witt.

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