Rechercheerfolg der Projektgruppe „Stolpersteine für Lübbenau“ in Berlin

Unser Besuch am 9. Februar 2017 im LABO, dem Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten Berlin, bei Herrn Zakow, dem Leiter der Entschädigungsbehörde für die Opfer des Nationalsozialismus des Landes Berlin, erfüllte alle unsere Erwartungen und überstieg diese noch.

Wir wollten mehr über die in Berlin als „Stille Heldin“ geehrte Ernestina Gallardo (1912-1982) und ihr Leben erfahren. Auch eine mögliche Verwandtschaft zwischen ihr und der Lübbenauer Geschäftsfrau Beatrice Ledermann (1866-1942), an deren Schicksal hier in unserer Stadt ein Stolperstein erinnert, galt es aufzudecken. Bei unseren ersten Recherchen vor Ort in den Akten wurden wir nicht nur von Herrn Zakow, sondern auch von Frau Schieb, der Leiterin der Gedenkstätte „Stille Helden“ in Berlin, tatkräftig unterstützt.

Sie hat uns eingeladen, anlässlich einer Gedenkveranstaltung in der Gedenkstätte in Berlin am 6. Mai 2017 Auszüge aus den Akten zu lesen.

Wir ließen es uns nicht nehmen, auch das ehemalige Wohnhaus von Ernestina Gallardo in der Berliner Markgraf-Albrecht-Straße 8 aufzusuchen und ihrer zu gedenken.

Es wird weitere Veröffentlichungen zum Leben und Wirken Ernestina Gallardos geben und über die Verbindungen zwischen Berlin und Lübbenau.

Michelle Vadaszi

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