Reise in die Vergangenheit

Die Projektgruppe „Stolpersteine für Lübbenau“ unternahm am 15. Dezember 2016 eine Fachexkursion in die Gedenkstätte „Stille Helden“ in Berlin. Dort angekommen begrüßte uns die Gedenkstättenleiterin Frau Schieb und führte uns zunächst durch die Räumlichkeiten der Gedenkstätte. Im Besucherraum stellten wir uns als Projektgruppe vor  und präsentierten unsere bisherigen Rechercheergebnisse zum Leben von Beatrice Ledermann und ihrer möglichen Verwandten Ernestina Gallardo. Daraufhin stellte uns Frau Schieb die Intention für die  Gründung der Gedenkstätte, die Ehrung der „unbesungenen Helden“, vor. Die „unbesungenen Helden“ waren Westberliner Bürger, welche während der Zeit des Nazi-Regimes Juden vor ihrem Schicksal der Deportation bewahrt haben, ohne daraus selbst Profit zu schlagen. Frau Schieb gab uns hilfreiche Hinweise in Bezug auf die verwandtschaftlichen Verhältnisse der zuvor genannten Opfer des Nationalsozialismus. Während wir mit Frau Schieb die Akten durcharbeiteten, kam uns der Gedanke, dass die Einsicht in die Entschädigungsakte von Ernestina Gallardo genauere Hinweise über die Beziehung von Ernestina Gallardo und Beatrice Ledermann liefern könnte.

Werbeanzeigen