Positive Rückmeldung aus Köln

Die Gruppe „Stolpersteine für Lübbenau“ setzte sich seit langem mit der Aufarbeitung der gesammelten Dokumentationen zu unserer Arbeit, zu unseren Recherchen und den Stolpersteinverlegungen auseinander.
Der Grund für die zeitaufwändige und intensive Arbeit ist eine Bitte, die uns von der Kunst- und Museumsbibliothek Köln (KMB) erreichte. Diese möchte eine Ausstellung über den Künstler Gunter Demnig, der durch sein Kunstprojekt „Stolpersteine“ auf die Opfer der NS-Zeit erinnern will, gestalten. Um den hohen Anforderungen einer renommierten Bibliothek gerecht zu werden, gestaltete ein ausgewählter Teil unserer Gruppe zwei aussagekräftige DVDs. Dazu mussten die seit schon drei Jahren gesammelten und angelegten Archivmaterialien, Dateien, Zeitungsartikel, Bilder und Videos zu Max Plessner und Beatrice Ledermann und zu den Stolpersteinverlegungen durch Gunter Demnig geordnet und archiviert werden. Um unserer erfolgreichen Arbeit einen angemessenen Rahmen zu geben, gestalteten Helen und Carlo zwei Covers für die DVDs.
Als erfolgreichen Abschluss zu unserer Dokumentation bekamen wir jetzt von Frau Dr. Purpus, der Direktorin der KMB, eine positive Bestätigung zu unserer Arbeit, in der unsere Sammlung als „in dieser Geschlossenheit eine Bereicherung“ für ihr Archiv bezeichnet wird. Natürlich werden wir weiterhin zu den jüdischen Schicksalen aus Lübbenau forschen und Sie über neue Erkenntnisse informieren.

TH

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Franz-Bobzien-Preisverleihung

Keine Preisträger – aber preisverdächtig

Neue Motivation holte sich die Projektgruppe „Stolpersteine für Lübbenau“ kürzlich bei der Veranstaltung zu Verleihung des Franz-Bobzien-Preises der Stadt Oranienburg und der Gedenkstätte des Konzentrationslagers Sachsenhausen.

Julia Stöbe aus der Projektgruppe des letzten Schuljahres und Til Herrmann als Vertreter der aktuellen Gruppe, nahmen an der Preisverleihung in der Orangerie des Schlosses Oranienburg teil. Ministerpräsident Dietmar Woidke persönlich ließ es sich nicht nehmen, in seiner Laudatio für die Preisträger, die Kolping-Jugend Berlin, allen Bewerbern für ihre überaus engagierte Arbeit an den vielfältigen Projekten zu danken. Auch der Bürgermeister der Stadt Oranienburg, Hans-Joachim Laesicke, machte in seiner Rede Mut zur Fortsetzung unserer Arbeit.